Vom Korn zum Mehl

Seit letztem Herbst bietet die Fredy’s AG aus Baden Backkurse an, bei denen sich leidenschaftliche Hobbybäcker:innen in die Kunst des Brotbackens einführen lassen. Immer wieder stellt sich dabei eine Frage: Wie entsteht eigentlich Mehl? Um den Teilnehmenden nicht nur theoretisch, sondern auch visuell einen Einblick in den gesamten Prozess zu bieten, haben wir uns entschieden, den Weg des Korns bis zum fertigen Mehl in der Lindmühle in Birmenstorf abzufilmen.
Auch wenn man sich unter Mehl herstellen vielleicht einen romantischen, handwerklichen Akt vorstellt, ist die Realität doch von Technik und Effizienz geprägt. Viele Schritte spielen sich hinter verschlossenen Türen und in grossen Maschinen ab, die dafür sorgen, dass das Korn zu Mehl vermahlen wird. Das war bei den Aufnahmen auch die grösste Herausforderung – nämlich, Bildmaterial zu finden, das den Prozess verständlich macht und nicht einfach nur eine Maschine nach der anderen zeigt.
Ein wichtiger Teil des Projekts war die präzise Vorbereitung. Bereits eine Woche vor dem eigentlichen Dreh führte ich einen intensiven Austausch mit der Lindmühle in Birmenstorf, um zu klären, welche Informationen wir vermitteln möchten und wie wir diese visuell aufbereiten können. Auf dieser Basis erstellten wir ein Skript, das uns eine klare Struktur für das Video gab. Daraufhin erarbeitete ich einen detaillierten Drehplan, in dem festgelegt wurde, welche Szenen aufgenommen werden sollten, wann die Stimme aus dem Off eingesetzt wird und welche visuellen Elemente zu sehen sein sollten. Hier findet ihr einen Einblick in den Drehplan.
(abb)
Der Dreh zur Dokumentation „Vom Korn zum Mehl“ war eine spannende und lehrreiche Erfahrung für mich. Ein wichtiger Teil des Projekts war die präzise Vorbereitung. Bereits eine Woche vor dem eigentlichen Dreh führte ich einen intensiven Austausch mit der Lindmühle in Birmenstorf, um zu klären, welche Informationen wir vermitteln möchten und wie wir diese visuell aufbereiten können. Auf dieser Basis erstellten wir ein Skript, das uns eine klare Struktur für das Video gab.
Daraufhin erarbeitete ich einen detaillierten Drehplan, in dem festgelegt wurde, welche Szenen aufgenommen werden sollten, wann die Stimme aus dem Off eingesetzt wird und welche visuellen Elemente zu sehen sein sollten. Dieser Drehplan erwies sich vor Ort als äusserst hilfreich und ermöglichte ein effizientes und zielgerichteter Arbeiten. Wir konnten die einzelnen Produktionsschritte in der Mühle schnell und präzise festhalten und hatten stets einen klaren Überblick, was als Nächstes anstand.
Natürlich gab es während des Projekts auch Herausforderungen, die mir wertvolle Erkenntnisse für zukünftige Produktionen geliefert haben. Eine der grössten Herausforderungen war der Ton. Obwohl ich mir Mühe gab, gute Tonaufnahmen zu machen, stellte sich heraus, dass das Mikrofon nicht immer die beste Qualität lieferte. Für künftige Projekte werden ich auf ein hochwertigeres Mikrofon setzen, um eine klarere und professionellere Tonaufnahme zu gewährleisten.
Ein weiteres Verbesserungspotenzial sehe ich in der Wahl der Perspektiven. Beim Dreh hätten ich noch etwas kreativer mit Blickwinkeln arbeiten können. Einige Szenen hätten von interessanteren Perspektiven profitieren können, um das Video visuell spannender und abwechslungsreicher zu gestalten. Besonders in einer Umgebung, die viele technische Abläufe umfasst, ist es wichtig, die Kamera geschickt zu platzieren, um den Zuschauer:innen ein besseres Verständnis für die Prozesse zu vermitteln.
Ein weiterer Punkt, den ich für zukünftige Produktionen berücksichtigen möchte, ist der Einstieg. In unserem Video fehlt leider ein Überblick der Lindmühle von aussen, was für den Zuschauer eine bessere Orientierung und ein stärkeres Gefühl für den Ort geschaffen hätte. Ein schöner Überblick von aussen hätte einen einladenden Einstieg ins Video ermöglicht und mehr Kontext zu den Prozessen in der Mühle geliefert.
Insgesamt denke ich, dass das Video trotz dieser Herausforderungen seinen Zweck erfüllt hat. Es bietet einen klaren und informativen Einblick in den Mehlproduktionsprozess und erfüllt damit die Erwartungen, die wir an die Dokumentation gestellt haben.